Das Kreuz mit den Geomantien (3)

3) Wie sehen diese Geomantien aus?
In den letzten Jahren wurde in Österreich viel mit diesen geomantischen Zonen (GZ) gearbeitet und veröffentlicht. Ihr Spektrum geht auf Herrn Bongart zurück, der im WBM 4+5/2006 darüber berichtet: „Was sind Leylines und wie entstehen sie?“ Er unterscheidet 2 Typen von Leylines und benennt sie jeweils nach der „Wellenlänge“ in ihrer Mitte. Die eine bezeichnet er 7,1 KR und die andere 9,9 KR. Auf beiden Leylines gliedern sich beidseitig und symmetrisch noch 12 bzw. 10 weitere Einstellwerte an. Insgesamt ein komplexes System.
Bild_5Bild 5 zeigt so einen Fall. Die Türe führt in die Pfarrkirche in Ägeri, Schweiz. Von einer 7,11er GZ ist nur die linke Hälfte dargestellt. Rechts setzen sich die Streifen spiegelbildlich fort. Das wäre dann eine etwa 4 m breite geomantische Zone.
Weil man aber mit den Original Einstellwert von Bongart (im Bild, die blass weißen Streifen) nicht richtig arbeiten kann, wurde ihre Umhüllende eingetragen. Die ist dann so breit wie von einem schwarzen Strich zum nächsten. Die weißen KR-EW sind klein, ca. 1 Meter hoch und, man staune, auch nur 2 cm breit. Um das zu ermitteln, muss man schon am Boden rumkriechen. Nichts für unsere übliche Rutenarbeit und schon gar nicht, um draußen im Wald so eine geomantische Zone zu suchen oder gar auf Luftaufnahmen zu entdecken. Ungeachtet dessen wird das mit den 2 cm Ministreifen heute noch als nachvollziehbar publiziert.
Besser geht es mit den Einhüllenden zwischen den schwarzen Streifen. Sie sind nicht mehr kapazitiv (K) sondern induktiv unipolar (IU), für den Rutengänger im Stehen erfassbar und im Bild 5 eingetragen. Meist werden sie als wechselnde Streifen wahrgenommen. Es gibt viele, die darin Yin und Yang Qualitäten sehen. Ich erkenne wechselnde Fließrichtungen und das Tempo ihres Hin und Her hat eher mit einer Aktivität zu tun.
Bild_6Trotzdem, bequem wird es erst, wenn man Sammel-EW für das ganze GZ-Band wählt. So ähnlich werden auch Mentalisten mit Rute oder Pendel an eine geomantische Zone herangehen. Hier im Bild 6 sind einige auf der Rückseite einer Friedhofsmauer dargestellt. Innerhalb liegt wieder eine 7,11er GZ. Sie kommt von der Kirche und durchdringt an der Stelle die Mauer. Schön zu erkennen, hoch sind diese geomantischen Zonen nicht wenn sie von Kreuzen stammen.
Gleichzeitig verstand es Herr Bongart, diese beiden GZ Sorten mit gepolten Steinen nachzubauen. In seinen weiteren Untersuchungen hatte er postuliert, dass die 9,9er geomantische Zone von einer Steinzeit-Kultur stammt, die 7,1er wäre keltischen Ursprungs.
Das war jetzt etwas Theorie. Sie musste sein, um die weiteren Phänomene abzugrenzen. Seltsamerweise werden die beiden geomantischen Zonen immer in und um Kirchen entdeckt und dann wird schlußgefolgert, dort sind Reste keltischer oder steinzeitlicher Plätze. Wir hatten in einer Gruppe ein Jahr daran gearbeitet und anderes erkannt. Es sind die Kreuze, die solche geomantischen Zonen erzeugen.

::Der AutorHorst Grünfelder


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 01 – Einleitung und Aussage
::Teil 02 – Begrenzte Reichweiten
::Teil 03 – Wie sehen diese Geomantien aus?
::Teil 04 – Geomantien werden von Kreuzen erzeugt a) Feldkreuze
::Teil 05 – Geomantien werden von Kreuzen erzeugt
::Teil 05 b) Kreuze auf Turmspitzen
::Teil 06 – Geomantien werden von Kreuzen erzeugt c) Im Altarbereich
::Teil 07 – Geomantien werden von Kreuzen erzeugt
::Teil 07 d) Zusammenfassung
::Teil 08 – Geomantische Zonen verschwinden nachts
::Teil 09 – Eine Kirche hoher geistiger Bedeutung
::Teil 10 – Wieso können Kreuze das?
::Teil 11 – Was bedeuten die artverwandten Strahlen für einen Baum?
::Teil 12 – Taulas erzeugen baumverwandte geomantische Zonen
::Teil 13 – Nuraghen mit ähnlichem Potential

Datum: Mittwoch, 5. Juli 2017 8:00
Themengebiet: FGK, FGK-Blogroll, Geomantie, Grünfelder, Infofelder, Radiästhesie Trackback: Trackback-URL
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