Þingvallavatn – Das Phänomen ist gelöst!

5. April 2017 – Þingvellir National Park, Island

Als im März 2017 ein geometrisches Muster, ähnlich dem eines Mäander, auf dem isländischen See Þingvallavatn auftauchte, waren die Einheimischen mehr als verwirrt. Die eisigen Zeichen erschienen im Þingvellir Nationalpark, einem der berühmtesten Naturlandschaften Islands, die östlich von Reykjavík zu finden ist.
Heimische Bewohner fragten die Mitarbeiter des Parks nach einer Erklärung. Andere vermuteten Schlittschuhläufer, Drohnen-Piloten oder Schneemobilfahrer. Das Problem bei all diesen Vorschlägen war allerdings, dass das Eis auf dem See viel zu dünn und zu instabil war, um schwere Gewichte zu tragen.
Es gab auch eine Reihe von Geschichten über Außerirdische, denn wer sollte diese beindruckende Form, die in einer Länge von 2 km über den See führte, angelegt haben. Es schien eine unglaubliche Geschichte zu werden, ähnlich dem Phänomen einiger ungeklärter Kornkreise.
Manchester_Code
Manchester-Code (1)

„Vielleicht handelt es sich dabei um den Manchester-Code“ … „Sie haben nicht unser Alphabet und nicht unsere Sprache … Wenn es Aliens sind sagt es mir nur … wir sind hier – signiert E.T.“ Das waren einige Kommentare aus der isländischen Presse.
Aber es sollte doch alles ganz anders kommen, es waren keine Aliens, denn dafür gab es tatsächlich eine logische Erklärung. Diese zieht seit über 50 Jahren Wissenschaftler und Polarforscher in ihren Bann. Das Geheimnis, dieses Geheimnis zu enträtseln, liegt im Eis selbst.
Wenn Eisschollen kollidieren, zerdrücken sie sich gewöhnlich in einem Feld von gefrorenem zerbröseltem Eis. Ganz anderes und unter den richtigen Bedingungen verhält sich extrem dünnes Eis. Es bricht und überlappt in einem Reißverschluss-ähnlichen System, besser bekannt als „Finger Rafting“. Den Prozess kann man spielerisch nachahmen, indem man die Hände vor den Körper hält, die Finger leicht auseinander spreizt, sie mit den Fingern der anderen Hand verschachtelt und die Hände hin und zurück bewegt. Genauso verhalten sich die hauchdünnen Eisschollen. In wiederholtem Muster schieben sie sich immer wieder über- und untereinander.
„Das Phänomen kennen wir“, sagte ein Mitarbeiter des Parks. Auf dem See Þingvallavatn tauchte das Phänomen erstmals auf. Weder Wissenschaftler noch Bauern in der Umgebung hatten es hier zuvor beobachtet.
::Quelleearthtouchnews
::Legende – (1) Manchester Code – Der Manchester-Code ist ein Leitungscode, der bei der Kodierung das Taktsignal erhält. Dabei moduliert eine Bitfolge binär die Phasenlage eines Taktsignals. Der Manchester-Code stellt damit eine Form der digitalen Phasenmodulation dar, welche auch als Phase Shift Keying bezeichnet wird. Anders ausgedrückt tragen die Flanken des Signals, bezogen auf das Taktsignal, die Information.

Datum: Mittwoch, 26. April 2017 20:17
Themengebiet: Energien, altern., FGK, FGK-Blogroll, Naturphänomene, Peters Trackback: Trackback-URL
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