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Rätselhafte Ritzungen

Rätselhafte Ritzungen an Steinen von Großsteingräbern

Sind diese Rillenbildungen geologisch entstanden oder durch menschliche Einwirkung?

Hermann Speckmann
Hermann Speckmann
An Findlingen, besonders in Großsteingräbern, finden sich rätselhafte Rillenbildungen, die von Archäologen nicht beachtet werden, wohl, weil unbekannte Figuren nicht gesehen werden. Diese Nichtbeachtung kann begründet sein, weil diese Merkmale geologischer Art sein können.

Meines Erachtens wäre es aber lohnend, diese Einritzungen vertieft zu untersuchen. Dies ins besonders, nachdem sich die Rillen des Bildsteins von Reckum II, die zunächst auch nicht von Archäologen beachtet wurden, als von Menschenhand gefertigt herausstellten. (Veil, Stephan u.a.: Ein Findling mit Gittermuster im Bereich eines Großsteingrabes nahe Reckum. Oldenburger Jahrbuch 2018, 279-294)

Die Frage: Sind diese Rillenbildungen geologisch entstanden oder durch menschliche Einwirkung? Entsprechende Untersuchungen dürften schwierig sein, da meines Wissens diese Verfahren derzeit kaum zur Verfügung stehen, ebenso wenig qualifizierte Untersucher.

Dennoch sollten interessierte Laienforscher diese Auffälligkeiten an den Steinen fotografisch dokumentieren. Dies in der Hoffnung, dass die Forschung Methoden entwickelt, die die obige Fragestellung entweder bestätigt oder wiederlegt.

Hypothetische Deutungen dieser möglichen Ritzungen in:
Speckmann, Hermann: Ein rätselhafter Bildstein im Großsteingrab Reckum.
Eigenverlag Ganderkesee 2019.


Nachfolgend beispielhaft zur Hilfe bei den Forschungen einige Fotos von Großsteingräbern aus dem Oldenburger Land von einzelnen Steinen mit Einrillungen:

Hermann Speckmann, Ganderkesee, März 2020

Hermann Speckmann
Heimatforscher und Buchautor / Ganderkesee
Rätselhafte Ritzungen an Steinen von Großsteingräbern
Rätselhafte Ritzungen an Steinen von Großsteingräbern
Hermann Speckmann
Heimatforscher und Buchautor Ganderkesee

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