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Heilige Geometrie

Heilige Geometrie

SandArt … LandArt

Dort wo die Muster in den Getreidefeldern für die Circlemaker zu kompliziert werden und sich die Halme nicht mehr in die gewünschten Richtungen biegen lassen, da beginnt eigentlich erst die Strandkunst, die SandArt oder LandArt. Der letzte Begriff wurde erst durch den Schotten Andy Goldsworthy weltweit bekannt. Man kann sagen, am Strand sind die geometrischen Formen auch einfacher zu kreieren, als die Getreidehalme in den Feldern umzulegen und in die richtige Form zu bringen. Das mag auch so stimmen, aber wenn man die phantastischen Muster erst einmal gesehen hat ist man schlichtweg überwältigt. Die geeignetsten Sandstrände in Europa findet man am Atlantik, an der Südküste Englands, in Wales, Irland, Holland, Frankreich, Spanien und den Kanaren. Überall dort findet man auch die SandArt-Künstler, die wir nach und nach in unserem Themenbereich „Spirituelle Kunst“ einmal vorstellen möchten. Weltweit findet man ähnliche Voraussetzungen und die dazugehörigen Künstler, vor allem in den USA und Neuseeland.

Die Ausführung der Sandobjekte ist jeweils an die Gezeiten gebunden. Wenn der Ebbstrom eintritt bleiben gerade einmal 6 Stunden Zeit bis die Flut wieder aufläuft. Kurioserweise gibt es da wieder einen Verbindung zu den Kornkreisen, denn sie haben in ihrem Zentrum in Wiltshire eine ähnlich kurze Überlebenszeit, denn viele Farmer haben sich dort zusammengeschlossen und mähen gleich nach der Entdeckung das Muster aus dem Feld, damit nachfolgende Kornkreisfreunde nicht den Rest des Feldes ruinieren.

Entstehung eines riesigen Kunstwerks

BBC Two - Juli 2020

3.7.2020 - BBC Two zeigt einen wunderschönen Kurzfilm über die Entstehung eines riesigen Kunstwerks an einem Strand in Pembrokeshire/Wales. Von der Natur inspiriert, bringt Jon Foreman, einer der großartigen SandArt-Künstler eine Zeichnung auf den Sand, die den ganzen Strand bedeckt.



Jon Foreman (Skulptur der Welt)

Als Schöpfer verschiedener Stile der Land Art ist er stets auf der Suche nach dem „Anderen“. Sei es mit Steinen oder Blättern, im Landesinneren oder am Strand. Er hat sogar Werke in heruntergekommenen Umgebungen geschaffen und dabei Materialien wie Glasscherben oder Asche und allgemeine Trümmer verwendet. Der Umfang seiner Arbeiten variiert massiv; er kann Steine oder Treibholz verwenden, um etwas Kleines und Minimales zu schaffen. Ansonsten kann man ihn dabei beobachten, wie er massive Sand-Zeichnungen von bis zu 50 Metern Durchmesser zeichnet. Sein Werk ist in vielerlei Hinsicht vergänglich: Meistens lassen das Wetter und das unmittelbare Klima sein Werk verschwinden (es wird von der Flut verweht oder weggespült), und manchmal greifen andere Menschen ein. All dies ist Teil des kreativen Prozesses und hat sich als vorteilhaft für seine Arbeit erwiesen. Jons Praxis ist nicht nur etwas, das ihm Spaß macht, sondern sie ist für ihn auch eine Therapie, eine Flucht vor dem Stress des Alltags. Jon begann seine Reise mit der Anfertigung von LandArt/Skulptur während seines Studiums, aber er hat das Gefühl, dass sein kreatives Spiel mit Materialien und innovativen Ideen etwas ist, das schon lange vorher begann. Die meisten seiner Arbeiten finden in einer bereits schönen Umgebung wie der Küste von Pembrokeshire statt. Da er dort aufgewachsen ist, sah er die Schönheit der Küstenlinie und der Wälder und nutzte sie, indem er mit der Natur selbst zusammenarbeitete.

Jon hat seine Werke bei vielen Festivals ausgestellt und geschaffen:
Busan's Sea Art Festival Südkorea 2015
Llano Earth Art Festival (LEAF) Texas 2018
Großes Retreat-Festival Pembrokeshire 2018
Holzfest 2018
Die Great Yorkshire Show 2018

Mehr von Jon Foreman auf seiner Webseite:

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